Animales Nunca Nos Abandonan

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Tierschutzorganisation “Animales Nunca Nos Abandonan” und ihre Arbeit näher vor.

A.N.N.A. wurde 2003 gegründet und der Name bedeutet soviel wie “Tiere lassen uns niemals im Stich”. Und genauso würden die Tierschützer niemals ein Tier in Not sich selbst überlassen.

Animales Nunca Nos Abandonan ist eine eingetragene spanische Tierschutzorganisation, die sich um streunende und herrenlose Hunde und Katzen aus Cehegín, Caravaca de la Cruz und Umgebung kümmert. A.N.N.A. besteht aus einer kleinen, aber sehr engagierten Gruppe spanischer und englischer Tierschützer, die alle einen Großteil ihrer Freizeit und ihres Geldes opfern, um den Tieren zu helfen.

Wie die meisten Tierschutzorganisationen in Spanien erhält auch A.N.N.A. keinerlei finanzielle Unterstützung seitens der Behörden. Alle anfallenden Kosten für Futter, medizinische Versorgung, Kastrationen und notwendige Operationen bezahlen die Tierschützer privat. Einige wenige Spenden sind die einzige Einnahmequelle des Vereins.

Die meisten Menschen in der Gegend um Cehegín im Nordwesten Murcias haben kein Bewusstsein für die Empfindungen und Bedürfnisse der Tiere, es gibt sehr viele Jäger und Liebhaber des Stierkampfes.

Espe, Pepa, Jose und Juani haben schon immer ausgesetzte und streunende Tiere bei sich zu Hause aufgenommen um ihnen zu helfen. Die meisten der Hunde und Katzen sind in einem gesundheitlich sehr schlechten Zustand, krank, verletzt, unterernährt. Und es wurden immer mehr. Die Vier wollten sich aber trotzdem weiterhin um die vielen misshandelten Straßentiere kümmern, da es sonst niemand tat. Sie haben sich getroffen um nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen und eine Unterbringungsmöglichkeit für die herrenlosen Tiere zu finden.

Zu Beginn war es extrem schwer, da sich lediglich 4 Personen um zu viele Tiere kümmerten, ohne irgendwelche Unterstützung durch die Behörden oder finanzielle Hilfe zu bekommen. Sie trafen sich mehrfach mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden, jedoch ohne irgendeinen Erfolg. Es zeigte sich leider sehr schnell, dass deren einziges Interesse die Errichtung von Tötungsstationen war, um die Tiere nach Ablauf der gesetzlich vorgesehenen “Aufbewahrungsfrist” einfach zu töten.

Nach und nach fanden sich noch weitere Freiwillige, die die Arbeit der Tierschützer unterstützten. Einige von ihnen haben jedoch bereits nach kurzer Zeit schon wieder aufgehört, da Tierschutz eine anstrengende, nervenaufreibende und harte Arbeit ist.

In Salvi, María, Encarna, Sue und Wendy haben die Tierschützer weitere sehr engagierte Helfer gefunden, die A.N.N.A. nun auch schon seit vielen Jahren unterstützen.

Die von A.N.N.A. betreuten Hunde sind in einem Haus untergebracht, das der Stadtverwaltung gehört und derzeit nicht genutzt wird. Wie lange die Tierschützer diese “Auffangstation” nutzen können ist völlig ungewiss und wenn das Haus anderweitig genutzt werden soll, müssen die Tierschützer und die Hunde das Haus verlassen.

Das Haus selbst ist in einem renovierungsbedürftigen Zustand, die obere Etage ist baufällig und kann nicht genutzt werden. Das untere Stockwerk bietet aber viel Platz für die Hunde und alle Zimmer haben Fenster. Da die Tierschützer aber nicht Eigentümer des Hauses sind, können sie leider auch keine Verbesserungs- oder Renovierungsarbeiten vornehmen.

Das Haus verfügt weder über einen Wasser- noch über einen Stromanschluss. Wasser wird in kleinen Kanistern und Flaschen mitgebracht, die am Brunnen gefüllt werden. Die Tierschützer haben eine einfache elektrische Installation gelegt, so dass mittels Autobatterien wenigstens ein bisschen Licht gemacht werden kann, außerdem werden Stirnlampen benutzt. Völlig unverständlich ist, dass gegenüber des Hauses ein riesiges Areal für ein Industriegebiet bereits hell erleuchtet wird, das noch gar nicht gebaut wurde. Zur Unterstützung der Tierschützer ist aber kein Geld vorhanden.

Das Ziel von A.N.N.A. ist, sich um die streunenden, meist schwer misshandelten Straßentiere zu kümmern, sie tierärztlich versorgen zu lassen und aufzupäppeln, ihnen Geborgenheit und Zuneigung zu geben und ein neues liebevolles Zuhause zu finden.

Die Tierschützer haben bessere und weniger gute Zeiten hinter sich, momentan ist es jedoch extrem schwer. Es gibt nur sehr wenig Adoptionen und kaum Spenden.

Die Tierschützer werden aber nie aufhören für die Tiere zu kämpfen, da sie die einzigen Menschen sind, die die Tiere haben.

Weitere Fotos und Impressionen aus der Auffangstation haben wir Ihnen in unserer Bildergalerie zusammengestellt.

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