Hundeschicksale vorher und nachher

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige Hunde vor, deren schlimme Vergangenheit die spanischen Tierschützer und auch uns besonders berührt hat. Leider sind Schicksale wie diese in Spanien keine Seltenheit. 

Wir möchten Ihnen durch diese Bilder gerne den traurigen Alltag der spanischen Tierschützer etwas näher bringen und Ihnen zeigen, mit welch schlimmen und natürlich auch belastenden Situationen sie leider immer wieder konfrontiert werden.

Ebenso möchten wir Ihnen zeigen, dass auch die Tiere mit schlimmen Schicksalen ihre Chance ergreifen und nutzen, wenn sie sie bekommen. Vielleicht möchten Sie ja auch genau so einer besonders armen Seele ein schönes Zuhause und eine tolle Zukunft geben?  

Einige dieser Hunde haben zwischenzeitlich eine liebevolle Familie gefunden, in der sie zum allerersten Mal erfahren haben, wie toll ein Hundeleben sein kann und wie schön es ist, von den Menschen geliebt zu werden.

Ihre Schützlinge gesund und munter in deren neuen Familien zu sehen ist für die Tierschützer die schönste Belohnung überhaupt und natürlich auch Motivation, den fast aussichtslosen Kampf und die harte Arbeit für die Tiere nicht aufzugeben.  

Wir möchten Sie jedoch darauf hinweisen, dass einige Bilder schlimme Verletzungen zeigen, die für Kinder und sensible Menschen nicht geeignet sind.
 



Oli musste sein bisheriges Leben an einer etwa 3 Meter langen Kette fristen. Niemand kümmerte sich um ihn, er war immer alleine. Zu Essen hatte er nichts, sein Wasser war eine braune Brühe. Oli war völlig abgemagert und sein einziger Schutz vor Regen, Kälte und Sonne war ein leeres Blechfass. 

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Timmy hat sein bisheriges Leben im Müll und Abfall gelebt. Erst bei seiner Familie in Deutschland hat er die eigentlich normalen Dinge eines Hundelebens wie ein weiches Kuschelkörbchen, einen vollen Napf, Spielzeug und Rasen unter den Füßen kennen-gelernt. 

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Frieda wurde mit einem völlig zerfetzten Vorderbeinchen gefunden, vermutlich durch einen Autounfall verursacht. Tagelang hatte sich niemand um die Maus gekümmert. Als sie endlich von einer Tierschützerin gefunden und in die Klinik gebracht wurde war die Verletzung jedoch bereits zu alt und das Bein konnte nicht mehr gerettet werden.

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Clara war sehr stark von Räude  befallen, als sie auf der Straße  gefunden wurde, ihr ganzer Körper war übersät mit offenen Wunden und sie war abgemagert bis auf die Knochen. Über Wochen wurde sie behandelt und bekam Medikamente und spezielle Bäder. Die Maus hat sich bei allen Behandlungen immer vorbildlich verhalten und sich wieder zu einer bildschönen Hündin entwickelt.

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Als Eva gefunden wurde war sie bis auf die Knochen abgemagert, glich einem Skelett. Sie hatte ihre Hüfte und mehrere Knochen gebrochen und 2 riesige, tiefe Löcher in ihrer Hüfte. Die Wunden gingen bis auf die Knochen, bluteten stark, überall waren Knochensplitter und das Muskelgewebe fehlte. Jemand hatte wohl aus nächster Nähe auf die Hündin geschossen…

Eva wurde sofort intensiv versorgt und in einer aufwändigen Operation wurde ihre Hüfte soweit wie möglich wieder hergestellt und ihre Knochen fixiert. Sie musste viele Tage in der Tierklinik zur ständigen Überwachung bleiben. Es stand sehr schlecht um sie, aber Eva hat sich Schritt für Schritt in´s Leben zurückgekämpft.

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Dora wurde aus der Hundehölle von Bullas befreit. Sie wurde dort zusammen mit etwa 100 anderen Hunde unter schlimmsten Bedingungen gehalten. Jeweils 2 große Hunde mussten zusammen in winzigen Boxen "leben". Die Hunde waren alle stark abgemagert, viele davon schwer krank. In einer großen Rettungsaktion mehrerer spanischer Tierschutzvereine konnten alle Hunde in Sicherheit gebracht werden.

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Chino kam mit einem sehr schlimmen Leishmanioseschub in die Obhut der Tierschützer. Er war völlig abgemagert, nur noch ein Häuflein Elend. Chino wurde medikamentös behandelt und liebevoll aufgepäppelt. Er hat sich bestens erholt und zu einem lebenslustigen, fröhlichen Hundemann entwickelt.

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Poppy wurde in einer völlig abgelegenen Gegend gefunden, vermutlich wurde sie dort ausgesetzt. Die Maus lag dort ganz klein zusammengerollt und ihre Augen waren sehr schlimm entzündet, sie konnte so gut wie nichts mehr sehen. Die Tierschützerin nahm Poppy mit zu sich nach Hause, lies sie tierärztlich versorgen und pflegte sie gesund. Poppy hat sich unter der Fürsorge zu einem fröhlichen, kleinen Hundemädchen entwickelt.

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Sulo hatte einen Autounfall, bei dem er leider die Zehen seiner linken Hinterpfote verloren hat. Als die Wunden verheilt waren hat Sulo sehr schnell gelernt, mit seinem kleinen Handicap bestens zurecht zu kommen. Er rennt, spielt und geht wie jeder andere Hund auch spazieren.

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